General Volker Wieker, geboren am 1. März 1954 in Delmenhorst, ist seit dem 21. Januar 2010 der 15. Generalinspekteur der Bundeswehr. Am 9. Oktober 2009 trat er den Posten des Chefs des Stabes und damit als Nummer drei im Isaf-Hauptquartier in Kabul unter dem Kommando von US-General Stanley McChrystal an, der den Luftschlag von Kundus auf Befehl von Oberst Georg Klein für ein Desaster hielt. Als der neue deutsche Verteidigungsminister am 12. November 2009 seinen Antrittsbesuch bei der Isaf absolvierte, verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters ein Foto: "Karl-Theodor zu Guttenberg spricht mit einem nicht identifizierten deutschen Soldaten." Einen Monat später wurde der unbekannte Uniformträger zum obersten Soldaten der Bundeswehr ernannt.
Als Wieker an der Jahreswende 2009/2010 für wenige Monate in Afghanistan im Einsatz war, war
In seiner Zeit als Generalinspekteur, also seit Januar 2010, waren und wurden
Oberstleutnant Heico Hübner, geboren am 3. Juni 1968 in Bielefeld, ist der Adjutant von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Die „Frankfurter Rundschau“ schrieb im Dezember 2013: „Nun hat sich von der Leyen umgehend ins neue Amt gestürzt. Noch am Tag der Vereidigung ließ sie sich im Bundestagsrestaurant von ihrem Adjutanten Heico Hübner eine erste Einweisung geben. Und jeder, der vorbei kam, konnte es sehen“. 2011 war Hübner als Kommandeur des Ausbildungs- und Schutzbataillons (ASB) in Afghanistan im Einsatz. 2011 übergab Generalmajor Markus Kneip, Kommandeur RCN, das Kommando von Oberstleutnant Hübner an Oberstleutnant Peter Mirow. Kneip dankte Hübner mit den Worten: „Mission accomplished!“.
Im Jahr 2011 sind ebenfalls in Afghanistan im Einsatz oder in verantwortlicher Position in Deutschland
2013 wird Hübner zum Adjutanten der Ministerin. In Berlin trifft er auf
Generalleutnant Markus Kneip ist Leiter der Abteilung Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung. Kneip begleitet die Ministerin auf allen Auslandsreisen und Truppenbesuchen und wird als möglicher Nachfolger von Volker Wieker im Amt des Generalinspekteurs gehandelt. Kneip war Kommandeur des Regionalkommandos Nord 2006. Bei seinem zweiten Einsatz, als er den Posten des Regionalkommandeurs von Generalmajor HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Werner_Fritz" \o "Hans-Werner Fritz" Hans-Werner Fritz übernahm, wurde Kneip bei einem Sprengstoffeinsatz verwundet – Brigadegeneral Jürgen-Joachim von Sandrart war dabei. Nach der vollständigen Ausheilung seiner Verwundungen kehrte Kneip nach Afghanistan zurück und übernahm am selben Tag wieder seinen Dienstposten. Kneip wechselte 2012 ins Ministerium und war zunächst unter Fritz stellvertretender Abteilungsleiter dann Leiter der Abteilung Strategie und Einsatz.
Als Kneip 2006 als Kommandeur in Afghanistan war, war
Als Kneip 2007 Stabsabteilungsleiter im Führungsstab des Heeres wurde, war
Als Kneip in der kritischsten Phase des Bundeswehreinsatzes 2011 noch einmal als Regionalkommandeur und Führer des Einsatzkontingents in Afghanistan war und dann 2012 ins Ministerium wechselte, war
Jetzt, da Kneip Leiter der Abteilung Strategie und Einsatzes ist, arbeitet er mit
Oberst Peter Mirow, geboren 1968 in Hamburg, ist im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr zuständig für „Zentrale Aufgaben“. 2013 war er Leiter der Einsatzgruppe Afghanistan im Einsatzführungskommando (EFK) in Potsdam, das den Befehlshaber des EFK berät. Zuvor, 2011/2012, leitete Peter Mirow als Kommandeur das Ausbildungs- und Schutzbataillon in Mazar-e Sharif als Nachfolger von Oberst Heico Hübner. Mirow hat in dieser Zeit zwölf Anschläge – im Bundeswehrsprech "Sicherheitsrelevante Vorgänge" - in einem Monat erlebt. Hinterher sprach er bei einem Bericht über das soldatische Tun als Arbeiten ,,unter Gefährdungslage".
Als Oberst Peter Mirow 2011 in Afghanistan im Einsatz war, waren
2013 wird Mirow Leiter der Afghanistangruppe im EFK, später wechselt er ins Büro des Generalinspekteurs; in Berlin trifft er auf
Oberst Ruprecht von Butler, geboren am 27. April 1967, ist seit 2013 Referatsleiter Abteilung Personal II 2 im Bundesverteidigungsministerium, BMVg, und damit verantwortlich für die Personalentwicklung sowohl des zivilen wie des militärischen Personals der Bundeswehr, mit besonderem Augenmerk auf die Einzelpersonalführung aller höheren Offiziere und des zivilen Spitzenpersonals. Seine Bewertung fließt ein in die Beurteilung von zur Beförderung anstehendem Personal – von daher kommt ihm eine wichtige Funktion im Rahmen der Afghanistan-Connection im Ministerium zu. Von Butler war in den Jahren 2001/2002 in Afghanistan im Einsatz. Von 2007 bis 2009 war er Kommandeur des Aufklärungsbataillons 13 in Gotha und als solcher 2009 mit 400 Soldaten seines Bataillons noch einmal in Afghanistan. 2012 wurde er Gruppenleiter für Afghanistan beim Einsatzführungskommando in Potsdam, als Vorgänger von Oberst Peter Mirow.
2009 war Ruprecht von Butler 2009 mit seinem Aufklärungsbataillon im Afghanistaneinsatz. In dieser Zeit waren
Seit 2013 ist Ruprecht von Butler Referatsleiter Abteilung Personal II 2 im Bundesverteidigungsministerium, BMVg. In dieser Zeit wirken zudem
Brigadegeneral Dag Knut Baehr, geboren am 30. August 1965, ist seit März 2013 Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK). Baehr hat an zahlreichen Auslandseinsätzen teilgenommen, unter anderem in Afghanistan. 2004 erhielt er von George W. Bush die Presidential Unit Citation, die der US-Präsident an Soldaten verlieh für „außerordentlichen Mut, Einfallsreichtum und aggressiven Kampfgeist im Gefecht gegen einen gut ausgestatteten, gut ausgebildeten und heimtückischen terroristischen Feind“. In der kritischsten Phase des Einsatzes, von 2010 bis 2012, war Dag Baehr im Ministerium Referatsleiter im Arbeitsbereich Landoperationen/Afghanistan im Einsatzführungsstab.
Von 2004 bis 2007 war Dag Baehr Kommandeur Einsatzkräfte im Kommando Spezialkräfte. In diesen Jahren waren unter anderem
Von 2010 bis 2012 war Dag Baehr Referatsleiter im Arbeitsbereich „Landoperationen/Afghanistan“ im Bundesministerium der Verteidigung/Einsatzführungsstab, Berlin. In diesen Jahren war unter anderem
Generalleutnant Hans-Werner Fritz, geboren am 17. November 1953 in Gelsenkirchen, ist seit April 2013 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos (EFK) in Potsdam. Fritz war in der kritischsten Phase der Bundeswehrmission am Hindukusch im Einsatz: Im Juni 2010 als Nachfolger von Frank Leidenberger (heute Generalmajor und Amtschef des Planungsamtes der Bundeswehr) in der Funktion des Kommandeurs des Regionalkommandos Nord und Führer des Deutschen Einsatzkontingents. 2011 wechselte er ins Bundesverteidigungsministerium (BMVg), wurde Abteilungsleiter Strategie und Einsatz (2011-2013), bevor er an die Spitze des EFK rückte.
In den unterschiedlichen Verwendungen hatte Fritz in den vergangenen vier Jahren zu tun unter anderem mit
Generalmajor Frank Leidenberger, 1958 in Nürnberg geboren, ist seit Oktober 2012 Amtschef des Planungsamtes der Bundeswehr. Zu den Aufgaben des Planungsamtes zählt die Erarbeitung der Grundlagen für die Ausrichtung und die Fähigkeiten der Bundeswehr, in seine Verantwortung fallen Ausrüstungsfragen und Zukunftsanalysen. Frank Leidenberger war 2004 das erste Mal im Afghanistaneinsatz, damals als stellvertretender Stabschef des Isaf-Hauptquartiers in Kabul. Von 2009 bis 2010 war er Kommandeur des Regionalkommandos. In diese Zeit fiel der „Schwarze Karfreitag“, ein Gefecht, bei dem drei deutsche Soldaten starben.
2009/2010 ist Leidenberger als Kommandeur des Regionalkommandos und Führer des Deutschen Einsatzkontingents in Afghanistan. Im etwa gleichen Zeitraum sind
Seit Ende 2012 ist Leidenberger Chef des Planungsamtes. Und die anderen?
Generalleutnant Erich Pfeffer, geboren am 1. Oktober 1958, ist stellvertretender Inspekteur der Streitkräftebasis und war nach den Berichten über die verheerende Materiallage bei der Bundeswehr kurzzeitig im Gespräch als neuer Chef des Beschaffungsamtes. General Pfeffer gilt als einer der engsten Vertrauten des Generalinspekteurs Volker Wieker. Als der Staatssekretär Stephane Beemelmans Anfang 2014 abberufen wurde, ernannte Wieker ihn zum Beauftragten des Generalinspekteurs der Bundeswehr für Ausrüstungsangelegenheiten. Im Februar 2012 hatte Pfeffer das Kommando über das Regionalkommando Nord der Isaf in Afghanistan von Generalleutnant Markus Kneip übernommen, im Februar 2013 übergab es er es an Generalmajor Jörg Vollmer.
2012, als Pfeffer Kommandeur in Afghanistan war, und 2013, als er stellvertretender Inspekteur wird, sind
Oberst Kai Rohrschneider, geboren am 4. März 1963 in Bochum, war 2006 als Chef des Stabes, und 2010 Kommandeur des Wiederaufbauteams in Kundus, Afghanistan. Von 2012 bis Anfang 2014 war er im Ministerium Referatsleiter Pol I 2 Sicherheitspolitische Grundlagen der Beteiligung der Bundeswehr an internationalen Einsätzen; seit März 2014 ist er Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“. Kommandeur in Kundus zu sein, sei der mieseste Job, den die Bundeswehr zu vergeben habe, heißt es, als Rohrschneider den Posten übernimmt – denn: Er löste im September 2009 Oberst Georg Klein ab, jenen Oberst, dessen Befehl zur Bombardierung zweier von Taliban entführter Tanklaster der umstrittenste Befehl eines deutschen Offiziers seit dem Zweiten Weltkrieg war.
2010 ist Rohrschneider Kommandeur des Wiederaufbauteams in Kundus. Im etwa gleichen Zeitraum sind
Von 2012 bis 2014 ist Rohrschneider im BMvG Referatsleiter für Sicherheitspolitische Grundlagen der Beteiligung der Bundeswehr an internationalen Einsätzen. Und die anderen?
Brigadegeneral Jürgen-Joachim von Sandrart, geboren am 6. Juni 1962, ist seit August 2013 Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 – Vorpommern – in Torgelow. 2011 war er als Senior Mentor des 209. ANA Corps sechs Monate in Afghanistan. Im Mai 2011 überlebte er einen Sprengstoffanschlag in Afghanistan, bei dem mehrere Soldaten starben, darunter zwei deutsche – der Regionalkommandeur Generalmajor Markus Kneip wurde dabei verletzt. Beide wechselten später ins Ministerium. Von Sandrart war als Referatsleiter knapp eineinhalb Jahre zuständig für Militärpolitik & Einsatz SE II.1 (Afghanistaneinsatz, Asien-Pazifik). Kneip wurde Abteilungsleiter Strategie und Einsatz und begleitet Ministerin Ursula von der Leyen auf allen Auslandsreisen und zu Truppenbesuchen.
2011, als von Sandrart in Afghanistan im Einsatz war, waren
Seit von Sandrart 2012 bis 2013 ins Ministerium wechselte wurden
Oberst Jared Stefan Sembritzki, geboren am 5. April 1969 in West-Berlin, war zuletzt Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker, bevor er Fellow bei der National Defense University wurde. Zuvor war er unter anderem als stellvertretender Kommandeur des Einsatzverbands Spezialisierte Kräfte in Afghanistan im Einsatz. Sembritzki ist der erste Offizier, der in seiner damaligen Verwendung als Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231 mit dem neu geschaffenen Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit ausgezeichnet wurde. Sembritzki war als Kommandeur der Quick Reaction Force 5 in Afghanistan. Recherchen von Tagesspiegel und dem ARD-FAKT-Magazin zeigen, dass dabei sein Umgang mit völkerrechtlichen Regeln vor Ort umstritten war.
Als Sembritzki 2006 als stellvertretender Kommandeur des Einsatzverbands Spezialisierte Kräfte am Isaf-Einsatz in Afghanistan teilnahm, war
2010 war Sembritzki als Kommandeur der Quick Reaction Force am Hindukusch. Damals war
Im November 2011 wurde Sembritzki Adjutant von Generalinspekteur Wieker. In der Zeit seither wurden von diesen Leuten:
Außerdem hat in seiner Position zu tun gehabt mit
Generalleutnant Jörg Vollmer, geboren am 7. September 1957 in Bremen, ist seit dem 25. Juni 2014 Kommandeur Einsatz und stellvertretender Inspekteur des Heeres im Kommando Heer in Strausberg. Als Führungsstab für den Inspekteur des Heeres ist es das Kommando Heer die einzige Ansprechstelle für das Bundesministerium der Verteidigung im Heer – und damit von herausgehobener Bedeutung. Vollmer war zweimal am Hindukusch im Einsatz: 2009 und 2013 war er Kommandeur des Regionalkommandos Nord. In die Zeit seines ersten Einsatzes fällt die Kundus-Affäre – der Beschuss zweier von Taliban entführter Tanklaster mit bis zu 142 zivilen Toten auf Befehl des deutschen Oberst Georg Klein. Während seines zweiten Einsatzes übergab die Bundeswehr ihr bisheriges Feldlager in Kundus an die afghanische Armee.
2009 war Vollmer im Afghanistaneinsatz. Damals waren
2013 war Vollmer noch einmal am Hindukusch. Damals waren